The BMS Multi-Touch control system provides intuitive and convenient operation directly via the touchscreen. New profiles can be created quickly or simply drawn using touch-screen painting. Saved profiles can be retrieved and edited at any time. Automatic bending sequence calculations, graphical simulations, and previews support efficient and precise work preparation.
CONICAL BACK GAUGE
The conical back gauge enables precise bending of profiles with varying depths and tapered sections. This allows sheet metal parts to be easily assembled on site during installation. An integrated laser line indicates the exact sheet position and supports millimeter-precise positioning of the blanks.
AUTOMATIC GRIPPER SYSTEM
The automatically controlled grippers precisely position and secure the sheet throughout the entire bending process. This reduces manual handling, increases process reliability, and ensures consistently reproducible results. Especially in series production, users benefit from greater efficiency and consistently high quality.
CRANKED BENDING BEAM
The cranked bending beam extends the machine’s working range and provides additional clearance for demanding profile geometries such as hat, trapezoidal, and Z-profiles. This allows complex bends and multi-step profiles to be produced precisely without repositioning the workpiece or requiring additional processing steps. This increases flexibility in profile design and supports efficient production workflows.
AUTOMATIC CLAMPING BEAM ADJUSTMENT
The automatic clamping beam adjustment, or gap adjustment, automatically adapts the gap to different material thicknesses and bending radii. This reduces setup times, simplifies operation, and ensures consistently high bending quality – even when switching between different jobs.
Stable Cutting Unit
The integrated cutting unit enables precise cutting directly during the production process. Once positioned, the sheet is cut to the exact dimension and can then be processed further without any additional steps. Mounted directly to the machine body, the cutting unit operates independently of the bending beam, ensuring consistently high cutting quality. The low-maintenance toothed-belt drive also ensures reliable and durable operation.
Automatische Spannwangenverstellung
Die automatische Spannwangenverstellung bzw. Luftspaltverstellung passt den Luftspalt selbstständig an unterschiedliche Materialstärken und Biegeradien an. Das reduziert Rüstzeiten, vereinfacht die Bedienung und gewährleistet eine gleichbleibend hohe Biegequalität – auch bei wechselnden Aufträgen.
Gekröpfte Biegewange
Die gekröpfte Biegewange erweitert den Arbeitsbereich der Maschine und schafft zusätzlichen Freiraum für anspruchsvolle Profilgeometrien wie Hut-, Trapez- und Z-Profile. Dadurch können auch komplexe Kantungen und mehrstufige Profile präzise gefertigt werden, ohne dass das Werkstück umgespannt oder zusätzliche Bearbeitungsschritte erforderlich werden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Profilgestaltung und sorgt für effiziente Fertigungsabläufe.
Stabile Schneideeinrichtung
Die integrierte Schneideeinrichtung ermöglicht einen präzisen Zuschnitt direkt im Fertigungsprozess. Das Blech wird nach dem Positionieren millimetergenau geschnitten und kann anschließend ohne zusätzlichen Arbeitsgang weiterverarbeitet werden. Die am Maschinenkörper montierte Schneideeinrichtung arbeitet unabhängig von der Biegewange und gewährleistet dadurch eine konstant hohe Schnittqualität. Der wartungsarme Antrieb über Zahnriemen sorgt zusätzlich für einen zuverlässigen und langlebigen Betrieb.
BMS Multi-Touch-Steuerung
Die BMS Multi-Touch-Steuerung ermöglicht eine intuitive und komfortable Bedienung direkt über den Touchscreen. Neue Profile lassen sich schnell erstellen oder per Touch-Screen-Painting einfach zeichnen. Gespeicherte Profile können jederzeit aufgerufen und weiterverarbeitet werden. Automatische Biegefolgeberechnungen sowie grafische Simulationen und Vorschauen unterstützen den Anwender bei der effizienten und präzisen Arbeitsvorbereitung.
Einlegetiefe von 1.250 mm
Für lange und großformatige Zuschnitte können Biegemaster-Maschinen mit einer erweiterten Einlegetiefe von bis zu 1.250 mm ausgestattet werden. Das erleichtert die Verarbeitung großer Zuschnitte.
Blechschonende Auflage
Polyethylenauflagen schützen empfindliche, lackierte oder beschichtete Bleche vor Kratzern und Beschädigungen. So lassen sich auch sensible Materialien sicher und schonend verarbeiten.
Automatisches Greifersystem
Die automatisch gesteuerten Greifer positionieren und fixieren das Blech präzise während des gesamten Biegeprozesses. Dies reduziert manuelle Arbeitsschritte, erhöht die Prozesssicherheit und sorgt für konstant reproduzierbare Ergebnisse. Besonders bei Serienfertigung profitieren Anwender von höherer Effizienz und gleichbleibender Qualität.
Automatische Spannwangenverstellung
Die automatische Spannwangenverstellung / Luftspaltverstellung gleicht die Radien bei unterschiedliche Blechstärken selbstständig aus. Dadurch bleibt die Biegegenauigkeit bei dicken Blechen konstant, auch bei wechselnden Materialien und Materialstärken.
Konischer Tiefenanschlag
Der konische Tiefenanschlag ermöglicht das präzise Biegen von Profilen mit unterschiedlichen Tiefen (eng-weit), sowie konische Kantteile. So können die Bleche bei der Montage auf der Baustelle einfach zusammen gesteckt werden. Eine integrierte Laserlinie zeigt die exakte Position des Blechs an und unterstützt das millimetergenaue Anlegen der Zuschnitte.
Automatische Beladetische
Beim Öffnen der Maschine fahren die Beladetische aus der Maschine. Das erleichtert das Einlegen langer Zuschnitte und unterstützt eine ergonomische Arbeitsweise.
Eine neue Biegemaschine kauft man nicht für den nächsten Auftrag. Sie soll über viele Jahre zum eigenen Betrieb, zu den Mitarbeitern und zu den täglichen Aufgaben passen.
Deshalb lohnt sich vor dem Vergleich von Maschinen und technischen Daten zunächst ein Blick auf den eigenen Arbeitsalltag.
Welche Profile fertigen wir häufig?
Welche Materialien verarbeiten wir?
Produzieren wir hauptsächlich Einzelstücke oder wiederkehrende Serien?
An welchen Stellen kostet uns der Biegeprozess heute unnötig Zeit?
Gerade bei Dachdeckern, Spenglern und anderen blechverarbeitenden Betrieben können die Antworten durchaus sehr unterschiedlich ausfallen. Der eine fertigt jeden Tag andere Kantteile nach Aufmaß, der andere produziert regelmäßig ähnliche Profile in größeren Stückzahlen.
Die Auswahl der passenden Biegemaschine beginnt deshalb nicht beim Modellnamen, sondern beim eigenen Biegeprozess.
Abdeckungen, Anschlüsse, Einfassungen, Fassadenprofile oder individuelle Kantteile: Im Alltag gleicht nicht unbedingt ein Auftrag dem nächsten.
Bei einfachen Profilen mit wenigen Kantungen ist der Biegeprozess meist überschaubar. Interessanter wird es bei komplexeren Geometrien. Muss das Blech mehrfach neu positioniert, gedreht oder gewendet werden, entstehen zusätzliche Arbeitsschritte. Bei einem einzelnen Werkstück fällt das vielleicht kaum ins Gewicht. Wenn sich diese Handgriffe jeden Tag wiederholen, sieht es anders aus.
Ein guter Ausgangspunkt für die Maschinenauswahl sind deshalb einige typische Anwendungen und Profile aus dem Alltag im eigenen Betrieb.
Check 1: Arbeitsalltag
Welche Profile werden besonders häufig gefertigt?
Wie viele Kantungen haben typische Werkstücke?
Wie oft muss ein Blech während der Bearbeitung neu positioniert werden?
Wechseln Geometrien und Maße ständig oder gibt es wiederkehrende Profile?
Welche Arbeitsschritte kosten heute besonders viel Zeit?
Schon diese Fragen zeigen häufig, ob vor allem eine flexible Langabkantmaschine gefragt ist oder ob ein stärker automatisierter Biegeprozess interessant wird.
Was soll die Maschine heute und in Zukunft leisten?
Material, Materialstärke und Biegelänge setzen den technischen Rahmen. Wer überwiegend typische Dünnbleche für Dach und Fassade verarbeitet, hat andere Anforderungen als ein Betrieb, der regelmäßig stärkere Materialien oder besonders lange Werkstücke bearbeitet. Dabei lohnt sich der Blick über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus.
Vielleicht gibt es Aufträge, die heute fremdvergeben werden. Vielleicht werden bestimmte Kantteile nicht selbst gefertigt, weil die vorhandene Maschine an ihre Grenzen kommt. Oder das Leistungsspektrum des Betriebs soll in den nächsten Jahren erweitert werden.
Die stärkste Maschine ist deshalb nicht unbedingt die richtige. Sinnvoll ist eine Maschine, die die tatsächlichen Anforderungen sicher abdeckt und dort Reserven bietet, wo sie gebraucht werden.
Check 2: technische Anforderungen
regelmäßig verarbeitete Materialien
typische und maximale Materialstärken
benötigte Biegelängen
bisherige Grenzen der vorhandenen Technik
mögliche zukünftige Anforderungen
So wird aus einer neuen Maschinenanschaffung eine sinnvolle Investition, die auch zur Entwicklung des Betriebs passt.
Einzelanfertigung oder immer wieder das gleiche Profil?
Für viele Handwerksbetriebe gehört Losgröße 1 zum Alltag: Aufmaß, Profil vorbereiten, kanten – und beim nächsten Auftrag sieht das Bauteil schon wieder anders aus. Dann zählen vor allem Flexibilität und ein unkomplizierter Wechsel zwischen unterschiedlichen Aufgaben und Profilen.
In anderen Betrieben wiederholen sich Profile oder zumindest einzelne Arbeitsschritte regelmäßig. Hier kann schon ein kleiner Zeitgewinn pro Werkstück über den gesamten Auftrag einen deutlichen Unterschied machen. Und natürlich gibt es beides nebeneinander: morgens verschiedene individuelle Kantteile für eine Baustelle, danach eine größere Anzahl gleicher Fassadenprofile.
Welche Handgriffe wiederholen sich bei uns immer wieder?
Genau dort lässt sich häufig erkennen, wo eine andere Maschinenausstattung oder mehr Automatisierung tatsächlich etwas bringt.
Wo sich Automatisierung lohnt
Automatisierung ist kein Selbstzweck. Wenn nahezu jedes Werkstück anders aussieht, bringt eine hochautomatisierte Lösung nicht automatisch den größten Vorteil. Bei komplexen oder regelmäßig wiederkehrenden Profilen kann sie dagegen viele kleine Arbeitsschritte reduzieren, die sich im Laufe eines Arbeitstags summieren. Und dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit.
Wie oft muss der Bediener ein langes Blech drehen oder neu ausrichten?
Wie häufig werden Maße erneut eingegeben?
Wie aufwendig ist es, ein bekanntes Profil wieder einzurichten?
Und wie viel Erfahrung braucht ein Mitarbeiter, um komplexere Kantteile sicher zu fertigen?
Das sind Fragen, die im Arbeitsalltag häufig wichtiger sind als eine lange Liste technischer Funktionen.
Automatisierung lohnt sich dort, wo sie wiederkehrende Arbeitsschritte sinnvoll übernimmt und den Biegeprozess einfacher macht.
Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie viele Funktionen eine Maschine bietet, sondern welche wiederkehrenden Arbeitsschritte sie im eigenen Betrieb tatsächlich vereinfacht.
welche BiegeMaschine passt zu meinen Anforderungen?
Flexible Langabkantmaschine oder vollautomatischer Doppelbieger? Hydraulisch oder elektronisch?
Bei einer klassischen Langabkantmaschine lassen sich lange Bleche und unterschiedlichste Profile flexibel bearbeiten. Für viele typische Kantarbeiten ist dieses Maschinenkonzept deshalb eine passende Lösung. Ein Doppelbieger verändert vor allem den Ablauf bei Profilen mit wechselnden Biegerichtungen.
Biegemaster bietet 4 Maschinenkonzepte für unterschiedlichste Anforderungen in der professionellen Blechbearbeitung.
Vollautomatischer Doppelbieger.
Kraftvoll, präzise und vollautomatisch in beide Richtungen biegen – kein Wenden oder Drehen notwendig.
Wer seinen Biegeprozess verbessern möchte, sollte auch folgende Fragestellungen in die Überlegungen einbeziehen:
Wie wird ein Profil vorbereitet?
Wie kommen die Maße an die Maschine?
Wie wird das Blech positioniert?
Welche Aufgaben übernimmt der Bediener?
Was passiert nach dem Biegen?
Steuerungen, Anschlag, Greifersytem, Schneideeinrichtungen und weitere Erweiterungen können einen erheblichen Einfluss auf den tatsächlichen Arbeitsablauf haben. Auch die digitale Arbeitsvorbereitung setzt bereits vor dem ersten Biegevorgang an.
Deshalb lohnt es sich, einen typischen Auftrag einmal komplett zu betrachten:
01
Profil
Geometrie & Kantung
Profilformen, Kantungen und komplexe Geometrien bestimmen die Anforderungen an die Maschine.
02
Material
Blech & Materialstärke
Materialart, Blechstärke und benötigte Biegelängen bilden den technischen Rahmen.
03
Stückzahl
Einzelstück oder Serie
Wechselnde Einzelanfertigungen und wiederkehrende Profile stellen unterschiedliche Anforderungen an den Arbeitsablauf.
04
Arbeitsvorbereitung
Profil & Biegefolge
Digitale Profilerstellung und eine durchdachte Biegefolge vereinfachen die Vorbereitung und Maschinenanbindung.
05
Biegen
Der Maschinenprozess
Maschinenkonzept, Automatisierung und Ausstattung bestimmen die einzelnen Arbeitsschritte.
06
Kantteil
Das fertige Werkstück
Präzision, Wiederholgenauigkeit und möglichst wenig Nacharbeit sind entscheidend für das Ergebnis.
Wir beraten Sie persönlich und kompetent
Jeder Betrieb hat andere Anforderungen an seine Biegemaschine. Gemeinsam finden wir heraus, welches Maschinenkonzept und welche Ausstattung am besten zu Ihren Aufgaben passen.
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